Es war kurz vor Abend im Dingsda-Wald, als plötzlich ein leises „BUH.“
durch die Bäume wehte.Kwiepi fiel fast vom Ast. „GRUSEL!! HILFE! MONSTER! ICH WILL NICHT MEHR LEBEN ICH WILL TEE!“
Ferdinand hob ein Blatt auf. „Das war ein Pilz mit Heuschnupfen.“
„UND WAS, WENN DER PILZ EIN GEIST WAR?!“
Die Munkelrotte hatte natürlich sofort ein Dossier parat. „Gruselfaktor: Pilzgeister – gering. Glühwürmchen mit Umhang – mittel. Schatten im Bauch – hoch.“
Hilde murmelte: „Ich glaube, Kwiepi braucht eine Gruselschule.“
Und so bauten sie sie.
Die Waldmaus bastelte Wackelaugen aus Kastanien.
Ferdinand konstruierte ein „Grusometer“ (es piepte immer, wenn Kwiepi kreischte).
Hilde stellte ein Spukzimmer auf: mit Kissenmonstern, einer freundlichen Fledermaus und einem Licht, das nur flackerte, wenn jemand pupste.
Kwiepi bekam eine Glitzerschutzweste.
„Was ist, wenn ich... sterbe?“, fragte er dramatisch.
„Dann bekommst du einen Tee und wirst geknuddelt“, sagte Hilde ruhig.
In der Gruselschule lernten sie:
– wie man einem Schatten höflich „Guten Abend“ sagt, wie man unter ein Bett guckt, ohne gleich hineinzufallen, und dass die meisten Spukgeräusche von schnarchenden Igeln stammen.
Am Ende des Tages saß Kwiepi im Spukzimmer, trank Tee mit der Fledermaus und sagte: „ICH HAB KEIN ANGST MEHR! NUR EIN BISSCHEN! DAS IST OKAY!“
Ferdinand nickte. „Gruseln ist wie Brokkoli. Ein bisschen ist gesund. Zu viel macht Bauchweh.“

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