Direkt zum Hauptbereich

Die wilde Hilde und alle dichten

 

Ferdinand:
Im Dingsda-Wald, so grün und fein,
lebt jedes Wesen nicht allein.
Denn Freundschaft wächst hier, Jahr für Jahr –
so wunderbar und sonderbar.

Hilde :
Mit Glitzerschleim und Wurzelkraut,
brau ich mir Mut, wenn’s draußen graut.
Doch am allerschönsten auf dem Ast:
ist Quatsch mit Herz – und manchmal Rast.

Kwiepi:
KWIEPI FLIEGT! KWIEPI RUFT! Erdbeerbiss! Konfitüft! Reim ist schief? Macht doch nichts! Kwiepi springt! Und lacht! Und flitzt! 

Die Munkelrotte:
„Das reimt sich nicht, das ist kein Vers!“
„Doch, das ist poetisch quer!“
„Und schau – das eine Wort da drin...“
„...ist rückwärts fast wie Marmelin!“

Der Knarl:
Ich reim nur, wenn ich müde bin.
Dann klingt mein Brummen wie ein Sinn.
Ein Reim muss ruh’n, nicht hetzen, nee.
Sonst tut mein Rücken irgendwann weh.

Nachtschattenkirschkröte:
Der Wald ist still, wenn keiner spricht,
doch leuchtet doch in jedem Licht.
Ein Reim ist mehr als kluges Spiel –
er zeigt, wer wir sind: ganz, ganz viel.

Alle zusammen:
So reimt sich Blatt mit Federflug,
mit Wackelpudding, Mut und Gluck.
Ein jeder reimt, wie er grad kann –
und trotzdem kommt was Schönes dran.

Denn hier im Wald, so kunterbunt,
sind Reim und Quatsch und Herz gesund.
Wir leben, lachen, singen bald:
Ein Reim, so wild wie unser Wald!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Warum im Dingsda-Wald niemand gegessen wird

Die wilde Hilde und der grüne Rüsselgnom auf Glitzerurlaub