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Die wilde Hilde und spaß am lernen

 

„Ich mag Schule nicht“, sagte die Waldmaus.
„Lernen ist doof“, maulte Kwiepi.
„Wenn ich noch einmal 'Warum ist der Himmel blau?' hören muss, zieh ich in die Pilzwüste“, knurrte der Knarl.


Hilde hörte sich alles an. Dann sagte sie: „Gut. Dann probieren wir heute was anderes.“
Sie holte den Glitzerhut, den mit der Sternfeder, und bastelte eine Schule. Aus Blättern, Stöcken und einer alten Suppenkelle. Oben hing ein Schild:
"Wissenswirbel – Eintritt frei."
„Heute lernt ihr nicht, ihr erlebt.“

Und das taten sie:
Kwiepi lernte, wie Wind funktioniert, indem er versuchte, eine Erdbeere gegen den Sturm zu schreien.

Die Munkelrotte erklärte, warum Pilze nie lügen (weil sie eh alles wissen).

Der Knarl entdeckte, dass die Pilzwüste tatsächlich existierte – und voller Geschichten war.

Die Waldmaus erfand aus Versehen eine neue Rechenmethode mit Nüssen und Trampolins.

Ferdinand beobachtete alles und schrieb mit. „Die Theorie des Unfuglernens braucht dringend ein Handbuch.“
Am Abend trafen sie sich ums Feuer. Die Waldmaus sagte leise: „Das war cool.“ „Ich hab heute so viel gelernt, dass mein Gehirn Glitzer spuckt“, murmelte Kwiepi.
Hilde lächelte. „Wissen muss nicht leise, langweilig oder ordentlich sein. Es darf lachen. Und hüpfen. Und kleben.“

Ferdinand seufzte. „Aber bitte keine Erdbeeren mehr im Wind.“

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