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Ein schöner Tag am Teich

 


Es war warm.
Die Sonne kitzelte.
Und der Wind war zu faul zum Wehen.
„Ich schmelze“, murmelte Ferdinand.
„Ich dampfe!“, rief die Munkelrotte.
„KWIEPI IST SAFT!“, schrie Kwiepi und plumpste dramatisch ins Gras.
Hilde stand auf einem Hügel. Hob die Hand.
Und sagte nur zwei Worte:
„Teich. Jetzt.“

Und so gingen sie.
Alle.
Der Fuchs. Die Maus. Der Lärm. Der Nebel.
Und all das Dazwischen.
Der Teich wartete schon.
Ganz still. Ganz schimmernd.
Einladend wie ein nasser Traum.
(Der nach Gänseblümchen roch.)
Ferdinand ließ sich einfach reinrollen.
Platsch.
Kwiepi machte einen dreifachen Luftsprung mit halbem Quiek.
Die Munkelrotte stellte Tische auf Lilienblättern auf und servierte Kekse.
Und Luma?
Setzte sich ans Ufer.
Und lächelte.
„Was ist heute der Plan?“, fragte die Eule.
„Kein Plan“, sagte Hilde. „Nur... sein.“

Sie tauchten.
Sie planschten.
Sie rutschten auf Algen.
Sie aßen nasse Kekse.
Sie kicherten.
Und sie schwiegen.
Kwiepi flüsterte: „Ist das Urlaub?“
Ferdinand blinzelte: „Ich glaub, das ist Leben.“

Dann kam... die Kröte.
Langsam. Leise.
Sie glitt ins Wasser,
ließ einen Nachtschattenkirschduft aufsteigen –
und sagte nur: „Ihr habt es verstanden. Dies... ist genug.“

Hilde sah sich um.
Flausch auf Seerosen.
Munkelgesang.
Kiwiwasser mit Minze.
Und ein Nebelwesen, das zart mit den Zehen ins Wasser tippte. „Ich wünschte, die Welt könnte das hier fühlen.“

Am Abend lagen sie alle am Ufer.
Erschöpft. Glücklich. Still.
Und als die erste Sternschnuppe fiel, sagte Kwiepi: „Ich hab nichts gewünscht. Ich hab schon alles.“

 

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